DFG
DFG-Schwerpunktprogramm (SPP) 1423
Prozess-Spray

Im Rahmen des SPP besteht die Möglichkeit, verschiedene Zerstäubungsanlagen im Technikums- bzw. Pilotmaßstab in verschiedenen Instituten und bei Industriepartnern in den Arbeitsplan einzubeziehen. Hierdurch werden für alle Teilnehmer vergleichbare und standardisierte Versuchsbedingungen ermöglicht. Informationen über die zur Verfügung stehenden Zerstäubungsanlagen und ihre Spezifikationen sind hier hinterlegt.
Die Einrichtung von Transferprojekten mit Indus­trie­beteiligung ist ebenfalls möglich und kann bereits mit Beginn der ersten Phase des SPP beantragt werden.

Nutzungsbedingungen:

Die Einbindung der aufgeführten Versuchsanlagen in den Arbeitsplan, die Nutzungskonditionen der Anlagen sowie die hierfür erforderlichen (in den Projektmitteln zu beantragenden) Resourcen sind unbedingt vor der Antragstellung mit den genannten Ansprechpartnern zu klären!

  • Technikums–Sprühtürme BASF (Herr Dr. Chr. Eichholz)
  • Evonik-Degussa (Herr Dr. M. Dannehl, Frau M. Jungkamp)
  • Sprühtrocknung–Technikumsanlagen: TU Dortmund (Herr Prof. P. Walzel)
  • Heißgas–Zweistoffzerstäubungsanlage: Univ. Bremen (Herr Prof. U. Fritsching)

Sprühtürme bei BASF:







Kontakt:  Dr. Chr. Eichholz
Tel.:        0621 - 60 - 51825
e-Mail:     christian.eichholz [at] basf.com



Sprühtürme bei Evonik-Degussa:

Sprühtrocknungsanlagen und Wirbelschichtsprühtrocknungsanlagen vom Labormaßstab (Durchmesser 200 mm), bis in den Pilotmaßstab (Durchmesser 1600 mm). Verschiedene Düsentechnologien (Druckdüsen, Zweistoffdüsen, Dreistoffdüsen, Zerstäuberscheiben). In einigen Anlagen kann bei Bedarf auch inerte Fahrweise für lösemittelbasierte System ermöglicht werden.

Evonik-Degussa bietet an, die konkrete Machbarkeit der zu untersuchenden wissenschaftlichen Fragestellungen, bzw. Zielstellungen mit Ihnen zu diskutieren und auf Machbarkeit in den Anlagen zu prüfen und ein entsprechendes Angebot (für die Mittelbeantragung im SPP) auf Selbstkostenbasis zu erstellen.

Kontakt:  Dr.-Ing. M. Dannehl
Tel.:        06181 - 593097
e-Mail:     manfred.dannehl {at] evonik.com

oder        Dipl.-Ing. M. Jungkamp
Tel.:        06181 - 596065
e-Mail:     melanie.jungkamp [at] evonik.com



Sprühtrockner-Technikumsanlage TU Dortmund:


Kontakt:  Prof. P. Walzel - TU Dortmund
Tel.:        0231 - 755 - 6088
e-Mail:     p.walzel [at] bci.uni-dortmund.de



Heißgaszerstäubung Universität Bremen:






Zerstäuber:
- Extern mischender Zweistoffzerstäuber                                       
- Hybridzerstäuber

Zerstäubergas:
- Luft, Stickstoff, Wasserdampf

Maximale Gastemperatur:
- T = 1000 °C

Beschreibung:
Die Zweistoff-Zerstäubung kann mit Heißgas oder Heißdampf bei max. 1000°C und 6bar bei einem Fluidmassenstrom von bis zu max. 500kg/h betrieben werden. Kern der Anlage ist ein 5m hoher, außen wassergekühlter Sprühturm. Im Kopf der Anlage kann die Vorlage in einem Graphittiegel mittels induktiver Heizung (Mittelfrequenz 20kW, Hochfrequenz 5kW) erwärmt bzw. aufgeschmolzen werden. Im Sprühturm können nach einer Fallstrecke von ca. 1,5m im Sprühturm die zerstäubten Schmelzepartikeln gequenscht werden. Das Pulver wird über einen temperierten Zyklon abgeschieden.



Kontakt:  Prof. U. Fritsching - Universität Bremen
Tel.:        0421 - 218 - 51230
e-Mail:     fritsching [at] iwt.uni-bremen.de.de